Lerntherapeutisches Projekt

Defizite aufholen, soziales Verhalten lernen.

Schulprobleme, das Gefühl etwas nicht zu können und die Angst zu scheitern führen zu Schulversagen. Das Schulversagen wirkt persönlichkeitsbildend und die Kinder geraten in einen Teufelskreis aus Verhaltensstörungen, Außenseiterrolle, Wissenslücken, Drogenmissbrauch und Schulverweigerung bis hin zum Totalverweigerern. Mit dem Fortschreiten dieser Entwicklung gelingt es immer weniger, eine Teilnahme am Unterricht zu erreichen.

Genau hier setzt unser Lerntherapeutisches Projekt an.

Betreut werden Kinder, die im Kinderhaus wohnen und aufgrund ihres Verhaltens und oder ihrer Leistungsdefizite nicht mehr in öffentlichen Schulen beschult werden können. Wir arbeiten in Kleingruppen bis zu 6 Kindern oder mit Einzelförderung. Die Kinder haben an 5 Tagen jeweils 6 Unterrichtsstunden. Der Unterricht bietet neben den Hauptfächern viele Bewegungs- und Praxisanteile an.

Ziel des Lerntherapeutischen Projekts

ist eine Zurückführung an eine örtliche Regelschule. Im Ausnahmefall können ältere Schüler, bei denen keine Zurückführung mehr möglich ist, auch auf eine externe Prüfung eines Schulabschlusses vorbereitet werden.